MINT-Power im Rheinland: Münchnerinnen erobern Köln

Bereits zum dritten Mal hieß es: „München meets Köln“. Vom 23. bis 28. Februar machten sich zehn MINT-begeisterte Schülerinnen des Städtischen Thomas-Mann-Gymnasiums auf den Weg zum Gegenbesuch in den Norden, um die mittlerweile etablierte Partnerschaft mit dem Erzbischöflichen Ursulinengymnasium fortzuführen.

Was folgt, war eine Woche voller technischer Tüfteleien, rheinischer Herzlichkeit und spannender Einblicke hinter die Kulissen der Wissenschaft.

Ein herzlicher Empfang über den Dächern der Stadt

Nach der leicht verspätetenen Anreise mit der Bahn am Montag wurden wir herzlich in der Ursulinenschule begrüßt. Den perfekten Überblick verschafften wir uns direkt zu Beginn: Vom Triangle Tower aus lag uns ganz Köln – inklusive Dom – zu Füßen. Bei Kaffee, Kuchen und einer Schulführung lernten wir die Schule besser kennen, bevor der offizielle Startschuss für unser diesjähriges Projekt fiel und wir den ersten Abend in unseren Gastfamilien verbrachten.

Technik, Rätsel und rauchende Köpfe

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Hardware. Unser Ziel: Der Bau eines „MINT-Escape-Schlosses“.

  • Löten: Feinmotorik war gefragt, um die Platinen zum Leben zu erwecken.
  • Programmieren: Logisches Denken half uns, die Mechanismen für die Rätselschlösser zu steuern.

Nach getaner Arbeit erkundeten wir die Stadt bei einer Stadtrallye während die Kölnerinnen noch eine Schulveranstaltung besuchen mussten und fuhren mittags gemeinsam nach Bonn. Dort besuchten wir einen professionellen Escape Room – allerdings nicht zum Spielen, sondern mit einem exklusiven Blick hinter die Kulissen, um zu verstehen, wie die Technik im Hintergrund die Rätsel steuert.

Von Krimis und Pizzapartys

Am Mittwoch tauchten wir in den Kölner Schulalltag ein und besuchten gemeinsam mit unseren Partnerinnen den Unterricht. Der Abend wurde dramatisch (aber nur im besten Sinne): Beim gemeinsamen Krimidinner schlüpften wir in verschiedene Rollen und bewiesen detektivischen Spürsinn.

Der Donnerstag war dem Endspurt gewidmet. Es wurde weiter am Projekt gefeilt, gefolgt von einer wohlverdienten Stärkung beim gemeinsamen Pizzaessen in der Schule – eine tolle Gelegenheit, die Freundschaften zwischen den 10 Münchnerinnen und 10 Kölnerinnen zu vertiefen.

Finale und Abschied

Am Freitag wurden die letzten technischen Details an den Escape-Schlössern perfektioniert. Den Nachmittag verbrachten wir individuell in den Gastfamilien, um noch einmal in das Kölner Leben einzutauchen, bevor am Samstagmorgen nach einem gemeinsamen Abschluss der Abschied anstand.

Ein herzliches Dankeschön

Ein solch intensives Programm wäre nicht ohne das große Engagement der begleitenden Lehrkräfte möglich. Ein ganz besonderer Dank gilt daher den Kölner Kollegen Herrn Servos und Frau van Heek vom Erzbischöflichen Ursulinengymnasium. Sie haben uns nicht nur herzlich in ihrer Schule aufgenommen, sondern das MINT-Projekt mit viel Herzblut und technischem Know-how begleitet und den Austausch zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle 20 Schülerinnen gemacht. Ebenfalls ein großer Dank an unsere Austauschfamilien.

Fazit: Der dritte Austausch war ein voller Erfolg! Wir nehmen nicht nur fertig gelötete Schlösser mit nach Hause, sondern auch viele neue Kontakte und die Gewissheit: MINT macht gemeinsam am meisten Spaß.

Karolin Dautermann (MINT-Koordination)

*Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI-Technologie lektoriert und optimiert.

Forschergeist im Aufwind: Erfolge beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ 2026

Am 3. und 4. März verwandelte sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen wieder in eine Denkfabrik der nächsten Generation. Zwischen Satellitensteuerung und Hochtechnologie fand die feierliche Preisverleihung des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ statt – und unsere Schule war ganz vorne mit dabei!

Rettung aus der Luft und am Boden: Der Rehkitz-Rover

In der Kategorie Physik (Sparte Jugend forscht) traten Niclas und Florian mit einem Projekt an, das Technik und Tierschutz auf innovative Weise verbindet: dem Rehkitz-Rover.

Die Problematik ist bekannt: Jedes Jahr geraten Rehkitze während der Mahd in Gefahr. Niclas und Florian entwickelten ein System, das durch physikalische Sensorik Rehkitze finden und aufnehmen kann, um sie aus der Gefahrenzone zu bringen. Die Jury zeigte sich beeindruckt von der technischen Umsetzung und der wissenschaftlichen Tiefe ihrer Messreihen. Belohnt wurde diese Leistung mit einem hervorragenden 2. Platz. Damit bewiesen die beiden, dass physikalische Grundlagen die Basis für echte Lebensretter sein können.

Sicherheit auf dem Schulweg: Vito bei Jugend forscht junior

Auch unser Nachwuchs zeigte in der Sparte Jugend forscht junior, wie viel Potenzial in ihm steckt. Vito trat in der Kategorie Technik an und widmete sich einem Problem, das fast jeden Schüler betrifft: der Ergonomie des Schulranzens.

Mit seinem selbst konstruierten Schulranzenträger präsentierte er eine Lösung, die das Tragen schwerer Lasten im Alltag erleichtern soll. Vito meisterte die Befragung durch die Fachjury mit Bravour und konnte wertvolle Erfahrungen für seine weitere Forscherkarriere sammeln.

Es ist inspirierend zu sehen, mit welcher Leidenschaft unsere Schüler an Lösungen für reale Probleme arbeiten. Der Erfolg im DLR zeigt, dass sich Neugier und Durchhaltevermögen auszahlen.

Wir gratulieren unseren Jungforschern herzlich zu diesen großartigen Erfolgen und danken dem DLR Oberpfaffenhofen für die Gastfreundschaft bei diesem spannenden Finale!

Karolin Dautermann (MINT-Koordination)

*Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI-Technologie lektoriert und optimiert.

Requiem Resonanz – Mozart am TMG

Am Donnerstag, 26. März, 19:00 Uhr lädt die Musikfachschaft des TMG zu einem besonderen Konzert ein. Gemeinsam mit Solistinnen und Solisten, Orgel und einem Streichersemble der Münchner Philharmoniker führen Schülerinnen und Schüler sowie Mitwirkende aus der ganzen Schulfamilie Mozarts Requiem auf.

Das Werk gehört zu den bedeutendsten Kompositionen der geistlichen Musik und verbindet eindrucksvolle Dramatik mit großer musikalischer Klarheit.

Ort: Kirche St. Joachim, München

Beginn: 19:00 Uhr

Eintritt frei – um großzügige Spenden wird gebeten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

AIDS-Vortrag für die 10. Jahrgangsstufen

Direkt vor den Herbstferien, ausgerechnet an Halloween, nahmen die zehnten Klassen an einer Vorlesung zum Thema AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten teil. Während draußen Hexen, Vampire und andere Gruselgestalten unterwegs waren, saßen die Schülerinnen und Schüler im Vorlesungssaal und machten – ganz wie echte Studierende – die Erfahrung, drei Stunden lang aufmerksam und leise einem Dozenten zuzuhören. Der größte „Horror“ an diesem Tag war für einige vermutlich weniger das Thema als vielmehr die Länge der Vorlesung.

Die umfangreiche Vorlesung wurde von Herrn Dr. Zippel gehalten und klärte in vielerlei Hinsicht über unterschiedliche Themen auf. Zu Beginn ging es darum, dass insbesondere Frauen ihren eigenen Körper besser kennenlernen und wertschätzen sollen. Ebenso wurde der Blickwinkel der Männer auf die weibliche Sexualität thematisiert. Ziel dieser Auseinandersetzung ist die Gleichberechtigung in allen Bereichen. Dabei wurde betont, dass sexuelle Vorstellungen nicht aus pornografischen Darstellungen übernommen werden sollten, sondern sich an der Realität orientieren müssen. So schön diese auch sein kann, birgt sie dennoch zahlreiche Risiken – ganz ohne Geister und Monster.

Der zweite Teil der Vorlesung widmete sich AIDS sowie weiteren sexuell übertragbaren Infektionen. Dabei wurden unter anderem folgende Fragen behandelt: Wie kann ich mich schützen? Wie hoch ist das Übertragungsrisiko? Worauf sollte ich bei meinem Partner achten? Und welche Mythen kursieren zu diesem Thema?

Die Vorlesung stellte eine gelungene Mischung aus Frontalvortrag, anschaulichem Bildmaterial und Anregungen zur Selbstreflexion dar. Besonders einprägsam war die Erkenntnis, dass das Kondom das einzige Verhütungsmittel ist, das gleichzeitig vor sexuell übertragbaren Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften schützt. Um die Bedeutung von Vorsicht zu verdeutlichen, untermauerte Herr Dr. Zippel seine Ausführungen mit passenden Fallbeispielen, die immer wieder für nachdenkliche Stille im Hörsaal sorgten – fast so still, dass man die Geister von Halloween hätte hören können.