AIDS-Vortrag für die 10. Jahrgangsstufen

Direkt vor den Herbstferien, ausgerechnet an Halloween, nahmen die zehnten Klassen an einer Vorlesung zum Thema AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten teil. Während draußen Hexen, Vampire und andere Gruselgestalten unterwegs waren, saßen die Schülerinnen und Schüler im Vorlesungssaal und machten – ganz wie echte Studierende – die Erfahrung, drei Stunden lang aufmerksam und leise einem Dozenten zuzuhören. Der größte „Horror“ an diesem Tag war für einige vermutlich weniger das Thema als vielmehr die Länge der Vorlesung.

Die umfangreiche Vorlesung wurde von Herrn Dr. Zippel gehalten und klärte in vielerlei Hinsicht über unterschiedliche Themen auf. Zu Beginn ging es darum, dass insbesondere Frauen ihren eigenen Körper besser kennenlernen und wertschätzen sollen. Ebenso wurde der Blickwinkel der Männer auf die weibliche Sexualität thematisiert. Ziel dieser Auseinandersetzung ist die Gleichberechtigung in allen Bereichen. Dabei wurde betont, dass sexuelle Vorstellungen nicht aus pornografischen Darstellungen übernommen werden sollten, sondern sich an der Realität orientieren müssen. So schön diese auch sein kann, birgt sie dennoch zahlreiche Risiken – ganz ohne Geister und Monster.

Der zweite Teil der Vorlesung widmete sich AIDS sowie weiteren sexuell übertragbaren Infektionen. Dabei wurden unter anderem folgende Fragen behandelt: Wie kann ich mich schützen? Wie hoch ist das Übertragungsrisiko? Worauf sollte ich bei meinem Partner achten? Und welche Mythen kursieren zu diesem Thema?

Die Vorlesung stellte eine gelungene Mischung aus Frontalvortrag, anschaulichem Bildmaterial und Anregungen zur Selbstreflexion dar. Besonders einprägsam war die Erkenntnis, dass das Kondom das einzige Verhütungsmittel ist, das gleichzeitig vor sexuell übertragbaren Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften schützt. Um die Bedeutung von Vorsicht zu verdeutlichen, untermauerte Herr Dr. Zippel seine Ausführungen mit passenden Fallbeispielen, die immer wieder für nachdenkliche Stille im Hörsaal sorgten – fast so still, dass man die Geister von Halloween hätte hören können.

3. MINT-Mission im Advent: Rudolph ist gerettet!

Nun ist es Tradition! Bereits zum dritten Mal in Folge wurde das Weihnachtsfest durch die Rätselkünste unserer Schüler*innen gesichert. In einem vergessenen, norwegischen Dorf halfen sie Rudolph, die verlorenen Wunschzettel aufzuspüren.

Von Schülerinnen für Schüler*innen: Kreative MINT-Förderung

Der Adventskalender ist ein Gemeinschaftsprojekt des MINT-Austauschs Köln. Die diesjährige Gruppe, bestehend aus 20 Schülerinnen, entwickelte 13 spannende Rätsel für das Thomas-Mann-Gymnasium und das Ursulinen-Gymnasium Köln. Die Suche nach den Lösungen führte die Teilnehmer quer über das gesamte Schulgelände.

Voller Erfolg in allen Jahrgangsstufen

Das Projekt stieß auf riesige Resonanz:

  • Über 60 Schüler*innen knackten alle 13 Rätsel fehlerfrei und erhielten MINT-EC-Punkte.
  • Dank des Elternportals rätselten viele Familien sogar gemeinsam am Abendbrottisch.
  • Drei Hauptgewinnerinnen durften sich über Escape-Rätsel als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk freuen.

Ein großes Dankeschön

Ein besonderer Dank gilt den MINT-Austauschmädels, die ihre Dezemberpausen für die Auswertung der Ergebnisse investiert hat.

Wir wünschen der gesamten Schulgemeinschaft erholsame Ferien und einen guten Rutsch!

Karolin Dautermann

(MINT-Koordination)

*Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI-Technologie lektoriert und optimiert.

MINT-Power im Advent: Kölner Schülerinnen zu Gast in München

Genau einen Monat vor Weihnachten war es so weit: Wir durften zwanzig Austauschschülerinnen unserer Kölner Partnerschule, dem Ursulinengymnasium, am TMG begrüßen.

Der Austausch stand ganz im Zeichen von MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und bot den Schülerinnen beider Schulen eine Woche voller praktischer Einblicke und spannender Begegnungen.

Von High-Tech-Mikroskopen bis zur virtuellen Realität

Der Dienstag führte die Gruppe zu Zeiss. Bei einer umfangreichen Betriebsbesichtigung konnten die Mädels modernste Mikroskope für Wissenschaft und Medizin entdecken. Ein besonderes Highlight war der Einsatz von VR-Brillen, mit denen sie in völlig neue digitale Welten eintauchten.

Neben der Technik beeindruckten vor allem die persönlichen Berichte: Miriam Graissmaier und Daniela Topp erzählten von ihren eigenen Werdegängen und zeigten auf, welche spannenden Karrierewege Frauen in der MINT-Welt offenstehen.

Gemeinsame Mission: Der MINT-Adventskalender

Ab Mittwoch stand die Projektarbeit im Fokus: Die Entwicklung der „MINT-Mission im Advent 3.0“. Dieser digitale Adventskalender ist ein Gemeinschaftsprojekt beider Schulen.

  • Praxis-Check: Auf dem Adventsmarkt des TMG konnten die Besucher an einer Rätselstation schon einmal für die MINT-Mission üben.
  • Inspiration: Ein Besuch im Deutschen Museum am Donnerstag lieferte zusätzliche technische Ideen für die Rätsel und Aufgaben des Kalenders.

MINT im Ehrenamt und bayerischer Schulalltag

Natürlich kam auch das kulturelle Erleben nicht zu kurz. Die Kölnerinnen schnupperten in den bayerischen Unterricht hinein und erkundeten bei einer abendlichen Rallye die Münchner Altstadt.

Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr München (Abteilung Forstenried). Hier lernten die Schülerinnen, wie viel MINT im Ehrenamt steckt, und konnten bei spannenden Feuerexperimenten selbst aktiv werden.

Ein herzliches Dankeschön

Nach einer intensiven Woche wurde die MINT-Mission am Freitag finalisiert und mit einem großen gemeinsamen Waffelbacken gefeiert. Am Samstagmorgen hieß es dann schließlich: „Abschied nehmen“.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei:

  • Den Münchner Gastfamilien für die herzliche Aufnahme.
  • Den Kölner Lehrkräften Frau van Heek und Herrn Servos für ihr großes Engagement.

Wir freuen uns schon jetzt auf den Gegenbesuch: Bis im Februar in Köln!

Karolin Dautermann (MINT-Beauftragte)

*Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI-Technologie lektoriert und optimiert.

© Romina van Heek

Bayerns Digitalminister Mehring ehrt 134 Spitzenschulen für MINT und Digital-Leistungen bei Google in München

“MINT Zukunft schaffen!” zeichnet gemeinsam mit vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Google Germany und weiteren Partnern „MINT-freundliche Schulen“ und „Digitale Schulen“ aus.

Auch das Städtische Thomas-Mann-Gymnasium München durfte sich am 4. Dezember über zwei Rezertifizierungen freuen.

Was hinter den Signets steckt

Die Nationale Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ hat die Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ eingeführt, um Schulen zu motivieren, ihr Profil im MINT-Bereich und in der Digitalisierung weiterzuentwickeln.

„MINT-freundliche Schulen“ weisen nach, dass sie mindestens zehn von 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen – etwa besondere Wettbewerbe, Projekte und Kooperationen mit Hochschulen und Unternehmen. 

„Digitale Schulen“ erfüllen einen Kriterienkatalog mit fünf Modulen: Pädagogik & Lernkulturen, Qualifizierung der Lehrkräfte, regionale Vernetzung, Konzept & Verstetigung sowie Technik & Ausstattung. Die Kriterien orientieren sich an der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“.

Beide Signets beruhen auf einem bundesweit einheitlichen, wissenschaftlich fundierten und verbandsneutralen Verfahren und würdigen das Engagement von Schulleitungen und Lehrkräften für eine zeitgemäße Bildung.

(Foto: Fabian Vogl http://www.fabianvogl.com)

Auszüge aus dem Presseartikel der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“

MINT-Innovation vom TMG: Rückblick auf das Nationale Science on Stage Festival

Kreative Rätsel, rauchende Köpfe und eine Reise nach Sachsen: Auch das Städtische Thomas-Mann-Gymnasium präsentierte sich Ende September erneut beim größten MINT-Bildungsfestival Deutschlands.

Vom 26. bis 28. September 2025 wurde Radebeul bei Dresden zum Schauplatz für die kreativsten Unterrichtsideen des Landes. Unter den rund 100 Lehrkräften, die aus ganz Deutschland zum Nationalen Science on Stage Festival geladen waren, war auch das Städtische Thomas-Mann-Gymnasium vertreten. Karolin Dautermann präsentierte dort die Ergebnisse eines besonderen Projekts, das zeigt, wie spannend moderner MINT-Unterricht (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sein kann.

Escape-Rätsel im Klassenzimmer

Im Zentrum der Präsentation stand der MINT-Austausch zwischen dem Städtischen Thomas-Mann-Gymnasium und dem Erzbischöflichen Ursulinengymnasium in Köln. Gemeinsam mit ihren Kölner Kollegen Romina van Heek und Raimund Servos stellte Karolin Dautermann innovative Konzepte vor, die unsere Schülerinnen und Schüler begeistern:

  • Der MINT-Escape-Adventskalender und
  • der MINT-Escape-Würfelautomat.

Diese Projekte verwandeln klassische Aufgabenstellungen in spannende Rätselerlebnisse. Statt trockener Theorie stand das problemlösende Denken und praktisches Arbeiten im Vordergrund. Der Austausch zeigt eindrucksvoll, dass MINT-Rätsel überall im Alltag zu finden sind und gleichzeitig neue Wege in der Berufsorientierung eröffnen.

Austausch auf Augenhöhe

Drei Tage lang verwandelte sich das Tagungszentrum der Sächsischen Wirtschaft in einen lebendigen Bildungsmarkt. Es konnten so viele neue Impulse für den eigenen Unterricht am TMG mitgenommen werden.

Neben dem Stand des Städtischen Thomas-Mann-Gymnasiums sorgten auch andere Münchner Projekte – vom „Biochemischen Kochen“ bis zum „naturwissenschaftlichen Bierbrauen“ – für Aufsehen und zeigten die starke Position der Münchner Gymnasien im MINT-Bereich.

Wir freuen uns, dass das wir Teil dieser inspirierenden Gemeinschaft sind und danken all unseren Lehrkräften für ihren Einsatz, der zeigt: Naturwissenschaften bei uns sind alles andere als langweilig!

Karolin Dautermann (MINT-Koordination) und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Science on Stage Deutschland e.V. (SonSD)

*Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI-Technologie lektoriert und optimiert.